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14. Dezember

Krippe im Zentrum – das Licht in der Mitte

Zwischen Bank, Rathaus, Altem Bären, Bäcker Schill und Metzgerei Ehgartner, mitten im Zentrum auf dem Rathausplatz ist sie wieder aufgebaut die Holzhütte mit dem Stern. Darunter Ochs und Esel, davor die Hirten mit ihren Schafen und die Weisen und mittendrin Maria und Josef, die Krippe und – nein keineswegs das Jesuskind, sondern eine Lichtkugel. Das ist es, im Zentrum das Licht, das die Welt erhellt. Dieses Leuchten erinnert mich an die Jesus Worte: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, irrt nicht mehr in der Finsternis umher. Vielmehr wird er das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8, 12 Basisbibel)

Nicht umherirren, gerade auch in diesen dunklen Zeiten. Sich nicht irritieren lassen, von den verwirrenden Aussagen mancher Politiker, Virologen und anderen medizinischen oder sonstigen Fachleuten. Nicht die Impfung oder die Ablehnung der Impfung ist entscheidend, sondern ER, das Licht der Welt. Die einzige bedeutende Lichtquelle, die uns Orientierung gibt und unseren Weg hellmacht. So sagt uns das Psalm 119, 105: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“ Drum schau hinein in dieses Wort und lass dich von diesem Licht erhellen, das dir aus der Krippe entgegen leuchtet.

Dazu bist du eingeladen hier an der Krippe im Zentrum und während der ganzen Adventszeit, an Weihnachten und das ganze Jahr über. Komm ins Licht und werde du selbst zu einem Licht in dieser Welt, für die Menschen in Denkendorf und an allen Orten, wo du ihnen begegnest.

Eine gesegnete Advents – und Weihnachtszeit

 

Tragt in die Welt nun ein Licht Kirchen- und Weihnachtslied
Text und Melodie: Wolfgang Longardt (*1930) 1972 (+2021)

1. Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen: Fürchtet euch nicht! Gott hat euch lieb, Groß und Klein Seht auf des Lichtes Schein.
2. Tragt zu den Kindern ein Licht, sagt allen: Fürchtet euch nicht! Gott hat euch lieb, Groß und Klein Seht auf des Lichtes Schein.
3. Tragt zu den Kranken ein Licht, sagt allen: Fürchtet euch nicht! Gott hat euch lieb, Groß und Klein Seht auf des Lichtes Schein.

13. Dezember

Grundbedürfnis

Heute möchte ich mit euch über unser tiefstes Grundbedürfnis nachdenken. Was ist das wohl ?

Es ist das Atmen. Die Meisten können ohne Atmen bzw. Luft nicht länger als drei Minuten leben. Wir leben also Zug um Zug.

Aber was ist Luft eigentlich? Sie ist unsichtbar, aber lebensnotwendig. Wir können sie nicht anfassen, aber sie ist überall. Was gibt es schöneres als frische Luft ohne Maske? Vor allem jetzt in Corona Zeiten. Luft kann Düfte und Keime transportieren, aber auch Geräusche und Klänge. Jetzt im Winter können wir die Luft sogar manchmal im eisigen Wind hören und spüren, aber dennoch nicht greifen. Luft ist schon extrem sonderbar!

In Genesis 2,7 heißt es: Da formte Gott, den Menschen aus Staub und hauchte in seine Nase den Lebensatem (ruach). So wurde der Mensch zu einem lebendigen „Bedürfnis“.

Gott haucht uns den Atem ein. Hauchen ist etwas sehr Zärtliches. Dazu muss man einem nahekommen. Ich kann mir selbst nichts hauchen. Es bedarf eines Gegenübers. Gott kommt uns also ganz nahe und schenkt uns den Atem. Er ist von Anfang an ein Gott der Nähe und der Beziehung.

Er schenkt den Atem und er nimmt ihn wieder. Wir besitzen ihn nicht. Der Atem ist uns nur geliehen. Unsere Eigentliches ist somit nicht unser Eigenes, es ist von Gott. Wir sind also Bedürftige. So wichtig wie der Atem für uns ist, so wichtig ist Gott.

Er haucht uns in die Nase. Die Nase ist DAS Sinnesorgan, das unser Inneres und unser Äußeres verbindet. Wir empfangen damit und wir geben damit. Gott hat also einen Zugang in unser Inneres.

Er haucht in uns hinein. Das hebräische Wort, das in der Thora steht, heißt RUACH. Ruach bedeutet Atem, aber auch Geist. Gott schenkt uns den Atem und damit seinen Geist. Er kommt in tiefe innere Beziehung mit uns und wir dürfen so ständig mit ihm in Beziehung sein – bei jedem Atemzug. Ist das nicht ein wunderbares, zärtliches Geschenk?

12. Dezember

Warum ist das Weihnachtsfest wichtig?

Inmitten der Corona-Pandemie wurde im letzten Jahr diskutiert, ob die geltenden Kontaktbeschränkungen über die Weihnachtstage gelockert werden sollen. Die Befürworter einer Lockerung betonten, die Weihnachtstage seien für den Zusammenhalt in der Familie elementar, identitätsstiftend für die Gesellschaft. Deshalb sei es wichtig, die Weihnachtstage im erweiterten Kreis der Familie verbringen zu können. Die Kritiker einer Lockerung meinten, das Infektionsgeschehen rechtfertige keine Ausnahme von den Beschränkungen über die Weihnachtstage. In Deutschland sei doch nur ein kleiner Teil der Bevölkerung überhaupt noch gläubig, viele wüssten doch gar nicht mehr um den tieferen Sinn von Weihnachten und interessierten sich auch nicht mehr dafür. So wichtig sei Weihnachten nun auch nicht. Doch: Das Weihnachtsfest betrifft jeden Menschen, ob mit Pandemie oder ohne, ob mit Kontaktbeschränkungen oder ohne, ob gläubig oder nicht. Weihnachten geht uns alle an. Jochen Klepper (1903-1942) beschreibt das in seinem Lied „Die Nacht ist vorgedrungen“ (Evang. Gesangbuch für Württemberg, Nr. 16):

1.) Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern. So sei nun Lob gesungen dem hellen Morgenstern. Auch wer zur Nacht geweinet, der stimme froh mit ein. Der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein.

2.) Dem alle Engel dienen, wird nun ein Kind und Knecht. Gott selber ist erschienen zur Sühne für sein Recht. Wer schuldig ist auf Erden, verhüll nicht mehr sein Haupt. Er soll errettet werden, wenn er dem Kinde glaubt.

3.) Die Nacht ist schon im Schwinden, macht euch zum Stalle auf! Ihr sollt das Heil dort finden, das aller Zeiten Lauf von Anfang an verkündet, seit eure Schuld geschah. Nun hat sich euch verbündet, den Gott selbst ausersah.

4.) Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld. Doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld. Beglänzt von seinem Lichte, hält euch kein Dunkel mehr. Von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her.

5.) Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt. Als wollte er belohnen, so richtet er die Welt. Der sich den Erdkreis baute, der lässt den Sünder nicht. Wer hier dem Sohn vertraute, kommt dort aus dem Gericht.

11. Dezember

 

Zur Ruhe kommen

Wir leben in turbulenten Zeiten. Immer neue Corona-Zahlen, immer neue Verordnungen und Einschränkungen. Wie soll man da zur Ruhe kommen? Die äußeren Umstände wollen so gar nicht zu einer besinnlichen Advents- und Weihnachtszeit passen. Das war  allerdings damals, in der Heiligen Nacht, auch nicht anders. Was hätte Maria für ein paar ruhige Stunden gegeben! Stattdessen war sie unterwegs, obwohl sie hochschwanger war. Und eine ordentliche Unterkunft gab es auch nicht. Nur einen kalten, zugigen Stall. In dem hat sie ihr Kind zur Welt gebracht. Von Ruhe und Gemütlichkeit keine Spur. Einen Ruhepol gibt es in dieser aufregenden Geschichte allerdings doch, Maria selbst. Ausgerechnet Maria! Obwohl sie gerade erst unter schwierigen Umständen Mutter geworden ist. Obwohl sie miterleben muss, wie der armselige Stall von einer ganzen Schar von aufgeregten Hirten heimgesucht wird. Maria lässt sich von dieser ganzen Unruhe nicht anstecken. Ganz ruhig hört sie sich an, was die Hirten zu erzählen haben, und nimmt es in sich auf. In der Weihnachtsgeschichte heißt es: “Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.” Da muss man schon sagen: Maria hat die Ruhe weg! Ihr Gottvertrauen gibt ihr in dieser turbulenten Situation Ruhe und Halt. “Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast”, so ihre Antwort an den Engel, der ihr die Geburt des Christkindes ankündigte. Und nun lässt sie es geschehen. Voller Vertrauen, dass Gott schon weiß, was er tut. “Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens”, so haben die Engel gesungen. Maria spürt diesen Frieden in sich. So findet sie innere Ruhe, obwohl es gerade so turbulent zugeht. Gottes Friede kann auch uns zur Ruhe kommen lassen, inmitten all der Unruhe und Aufregung unserer Zeit.

10. Dezember

Warum Weihnachten?

>> Es ist schon ist ein paar Jahre her. Genauer gesagt war es im letzten Jahrhundert. Da lebte Günter in Bethel. Das ist eine diakonische Einrichtung für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen. Damals war Pastor Fritz Bodelschwingh der Leiter in Bethel. Bei einem Weihnachtsfest wollte Kurt eine Kerze anzünden, aber bevor sein Streichholz den Docht erreichte, bekam er einen Krampfanfall, der ihn furchtbar schüttelte. Günter sah, wie man seinen Freund nach draußen trug, und rief voller Angst: „Alles hat einen Knacks!“ Dabei sah er Pastor Bodelschwingh verzweifelt an und fragte: Was ist denn so groß an Weihnachten?“ Fritz Bodelschwingh forderte die Kinder auf: „Günter möchte wissen, was das Große an Weihnachten ist. Bitte helft mir, ihm das zu sagen.“ Die Kinder gaben verschiedene Antworten. Leni überlegte: Warum nur hatte Gott seinen Sohn geschickt? Und plötzlich wusste sie es und rief: „Darum, weil alles einen Knacks hat.“ << (Nach einem Traktat des Diakonissenmutterhauses Aidlingen)

Warum Weihnachten? Diese Geschichte gibt eine einfache aber eindeutige Antwort: „Darum, weil alles einen Knacks hat.“ Diese Welt hat einen Knacks, schon vor der Pandemie, aber jetzt erst recht. Gerade jetzt an Weihnachten würden wir uns das Schöne, Friedvolle, Erholsame wünschen. Dabei fühlen sich momentan viele wieder genervt, erschöpft und schauen mit Sorgen in die Zukunft – Wer kann helfen?

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Völker werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht. (Jesaja 60,1-3 / Lutherbibel 2017)

Die Menschen der Bibel haben auch dunkle Zeiten durchlebt. Aber gerade in den dunkelsten Stunden hat Gott ihnen einen Hoffnungsschimmer aufgezeigt. Der Stern zeigt den Weg. In das Dunkel kommt das Licht. Das Licht der Welt liegt in der Krippe – Es ist Jesus, der Heiland der Welt! Für eine Welt, die den Knacks hat. Ja, Jesus ist Gottes ausgestreckte Hand für jeden von uns. Das Kind in der Krippe kommt in deine Dunkelheit. Alle, die seine Einladung annehmen, werden beschenkt. Sein Geschenk für uns ist Hoffnung, Frieden, Geborgenheit.

9. Dezember

Warum liegt hier in der Krippe eine leuchtende Kugel und keine Puppe?

Das war die dringende Frage meiner Kinder beim Anblick der Krippe. Was die Künstler dieses Projekts dazu bewegt hat, kann ich nur erahnen. Die Antwort meinen Kindern gegenüber lautete: Weil Jesus es für uns hell machen möchte. Er sagt von sich: Ich bin das Licht der Welt! Er möchte, zum Beispiel, wenn wir traurig sind, dass wir wieder froh werden. Jesus sagt von sich selbst noch andere Dinge: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Ich bin das Brot des Lebens. ER will uns den Weg zeigen, mir und Dir, Ihnen. ER möchte uns Freude schenken, Trost und Sicherheit in schwierigen Zeiten, Zeiten wie diesen. Wenn wir nicht wissen – wie geht es weiter? – ER ist der Weg. Wenn wir nicht wissen – hab ich morgen noch Arbeit und Brot? – ER ist das Brot, er versorgt uns.

Manchmal fehlt uns vielleicht selbst der Glaube daran. Dann ist es gut, wenn wir uns gegenseitig das Glaubensfeuer wieder entfachen – ein Funke genügt. Wo kannst Du diesen Funken wieder finden? Wem kannst Du heute ein Licht schenken? Denn Jesus sagt auch zu uns: Ihr seid das Licht der Welt!

Lasst uns also sein Licht in die Welt tragen, andere ermutigen und selbst gestärkt werden.

8. Dezember

Wider dem Leichtsinn und wider die lähmende Angst

Luther schrieb 1527 an Johann Hess, als die Pest in Wittenberg ausbrach: “Wenn Gott tödliche Seuchen schickt, will ich Gott bitten, gnädig zu sein und der Seuche zu wehren. Dann will ich das Haus räuchern und lüften, Arznei geben und nehmen, Orte meiden, wo man mich nicht braucht, damit ich nicht andere vergifte und anstecke und ihnen durch meine Nachlässigkeit eine Ursache zum Tode werde. Wenn mein Nächster mich aber braucht, so will ich weder Ort noch Person meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen. Siehe, das ist ein gottesfürchtiger Glaube, der nicht tollkühn und dumm und dreist ist und Gott nicht versucht.” (Luthers Werke Band 5, Seite 334f.)

Nein, ich glaube nicht, dass Gott uns das Corona-Virus gesendet hat, aber die Worte von Martin Luther sind mir eine Richtschnur in dieser Pandemie.

Durch mein Verhalten, Kontaktbeschränkung und die Einhaltung der Maßnahmen will ich meinen Teil dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Ich freue mich an den Errungenschaften der Medizin und habe mich impfen lassen. Und gleichzeitig weiß ich, dass mich bestimmte Menschen brauchen oder es Menschen gibt, denen ich eine Hilfe in schwierigen Lebenssituationen bin.

Hier bin ich im Vertrauen auf Gott weiter gefordert. Erst recht in der Adventszeit, in der wir auf das Kommen unseres Heilandes warten.

7. Dezember

Ist doch nur eine Krippe

Eine nette Tradition diese Weihnachtskrippen! Die liebevolle Darstellung der Weihnachtsgeschichte mit teilweise aus biblischen Berichten entnommenen Figuren um Maria und Josef sorgt für Atmosphäre, findest Du nicht auch? Zusammen mit den Lichterketten, Weihnachtsmännern und Gebäck wird ja vielleicht sogar ein Weihnachtszauber daraus – Wäre ja schön!

So ganz traditionell korrekt scheint die Aufstellung der Figuren hier auf dem Denkendorfer Rathausplatz nicht zu sein. Recherchiert man zur richtigen Position der Figuren, also wer wo in der Krippe steht, findet man Hinweise dass die Hirten und der Ochse eigentlich auf die Seite Marias und die Weisen aus dem Morgenland auf die andere Seite gehören. Natürlich mit entsprechender Begründung dazu. Und dann liegt hier nicht einmal das Christkind in der Futterkrippe sondern eine Leuchtkugel. Aber das ist für die Atmosphäre ja eigentlich egal – ist doch nur eine Krippe. Oder?

Einen ganz anderen Blick auf die Krippe zeigt der Dichter Paul Gerhardt in seinem Text zum Lied „Ich steh an deiner Krippen hier“. In der Zeit nach dem verheerenden dreißigjährigen Krieg schreibt er davon, an der Krippe bei „Jesu, du mein Leben“ zu stehen. Dass Jesus „in tiefster Todesnacht“ für ihn „Licht, Leben, Freud und Wonne“ war. Das Lied ist irgendwie untypisch für unsere Weihnachtstradition. Es kommen keine ausschmückenden Figuren vor. Es dreht sich nur um den, der im Mittelpunkt der Krippe und dem Zentrum der Geschichte steht.

Was siehst Du in der Krippe? Eine hübsche aber eigentlich bedeutungslose Kulisse?

Paul Gerhardt hat mehr gesehen. Das ist in seinem Lied eindrucksvoll zu hören.
Eine großartige neue Version davon findest Du auf YouTube: https://youtu.be/VXTAh3uUsag

6. Dezember

Der Adventskalender

Haben Sie auch einen Adventskalender zu Hause?

Als Kind habe ich manchmal schon vorab ein Türchen geöffnet und die Schokolade gegessen. Das war keine gute Idee, denn die Tage, an denen dann nichts hinter dem Türchen zu finden war, waren sehr enttäuschend.

Wie erleben Sie die Adventszeit? Werden Sie jeden Tag neu beschenkt, oder erleben Sie in dieser Zeit viel Leere? Sind diese Tage leer oder nur mit Hektik und Stress gefüllt?

In der Bibel wird von einer Tür geredet, die sich immer zu öffnen lohnt. Nach dem Öffnen finden Sie etwas, das die Leere in Ihrem Leben füllen kann:

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe! (Psalm 24,7)

Gott selbst zieht als kleines Kind in einer Krippe ein. Und er zieht in Ihr Leben ein, wenn Sie ihm die Tür Ihres Herzens öffnen. Jesus will die Leere füllen. Wenn Sie ihm die Türe öffnen, dann haben Sie an jedem Tag große Freude.

 

5. Dezember

-lich willkommen!

Ja, du hast richtig gelesen! Hier an der Krippe und bei Jesus bist du herzlich willkommen! Jesus wurde nicht in einem Palast geboren, obwohl dies für ihn als Gottes Sohn durchaus angemessen gewesen wäre. Nein, es war kein Palast und keine schicke Wiege, sondern eine Futterkrippe, in die Maria und Josef das Baby Jesus legten, weil sie sonst keinen Platz in der Herberge fanden. Aus Liebe zu allen Menschen wurde Jesus so klein und arm: damit ALLE zu ihm kommen können: die Hirten mit ihren dreckigen Stiefeln und die weisen Männer aus fernen Landen. Alle, egal wie verschieden sie waren, konnten damals den neugeborenen König, den Heiland der Welt besuchen. Auch wir sind heute ALLE eingeladen zu Jesus zu kommen, unabhängig von unserem IQ, Reichtum, sozialen Status, einem Pass, Test, Zertifikat und diversen G-Regelungen! Bei Jesus dürfen wir abladen, was uns das Leben schwer macht! Welche Lasten stecken in deinem „Lebensrucksack“? Sind es Ängste und Sorgen, die dich belasten oder leidest du an Einsamkeit, Streit, Zerrissenheit, Unsicherheit, Rechthaberei, Egoismus, Lieblosigkeit oder …? Jesus weiß, wie das Menschsein ist, denn er selber hat die Höhen und tiefste Tiefen des menschlichen Lebens erlebt, als er auf dieser Erde lebte. Wie gesagt, es begann schon als er geboren wurde… Und doch ist er auch Gottes Sohn, der Herr und Heiland dieser Welt! Nur Er kann uns von all dem Bösen in und um uns befreien und uns unsere Schuld vergeben! Von ihm dürfen wir uns mit Kraft und Orientierung, Heil und Erlösung schenken lassen. Er will uns durch die Krisen des Lebens begleiten und uns helfen, dass wir uns als Befreite, trotz aller Verschiedenheit, die Hände reichen. Gemeinsam können wir dann fröhlich, mutig und zuversichtlich Seinem ewigen und herrlichen Reich entgegen gehen! Jesus Christus spricht: „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.“ (Matthäus 11, 28) und: „ Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ (Johannes 6,37)

Deshalb gilt: DU bist  lich willkommen!!!