CVJM Denkendorf

7 Wochen ohne oder doch mit?

7 Wochen ohne… und das in der Corona-Zeit, in der wir sowieso schon auf so Vieles verzichten müssen? Wie wäre es stattdessen einmal mit 7 Wochen mit…

Aber trotzdem ganz im Sinne der Fastenzeit: Die Seele stärken und wieder mit Gott in Einklang bringen, den Nächsten sehen und barmherzig sein, Dankbarkeit spüren und zum Ausdruck bringen.

In einem kleinen Heftchen haben wir viele Ideen zusammengestellt, um die Fastenzeit 2021 zu gestalten. Such dir aus was dir gefällt und erstelle deinen eigenen Plan für

7 Wochen mit… Jeden Tag etwas anderes, eine Idee für jede Woche, eigene Ideen einbauen, mit anderen teilen, was du in dieser Fastenzeit erlebst, einfach nur für dich

Wir freuen uns, wenn dir unsere Idee gefällt und du mitmachst bei 7 Wochen mit…

7WochenHeft

Solltest du ein Heftchen voller Idee in schriftlicher Form wollen, dann melde dich bei Familie Schmidt: 344733

Herzliche Grüße aus dem Ausschuss!

Jahreslosung 2021 – CVJM Vereinshaus

Jesus Christus spricht:
Seid barmherzig, wie auch
euer Vater barmherzig ist!

Lukas 6, 38


Idee: Renate Menneke
Gemalt von: Willi Rutenfranz und Eva Klein
mit Acrylfarben/Spachteltechnik

Gedanken zur Jahreslosung von Vikar David Bauer

Barmherzigkeit – eine Zumutung?

Alle Jahre wieder gibt es sie: die guten Vorsätze im neuen Jahr. Häufig betrifft es die körperliche Fitness oder die Essgewohnheiten, da die Feiertage diesbezüglich ein leicht schlechtes Gewissen zurückgelassen haben.
Auch die Jahreslosung kam mir im ersten Moment wie so ein gut gemeinter Vorsatz vor, der ein schlechtes Gewissen hinterlässt: seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Wie aber ist das gemeint? Ein weiteres Ziel, von dem ich befürchten muss, davon schon im Februar nicht mehr viel zu sehen? Muss ich mich da anstrengen, das durchzuhalten?

Ich bin da skeptisch und denke, mit dieser Perspektive ist die Aufforderung eine Zumutung, die uns wieder und wieder zeigt, wie wenig wir das eigentlich können.
Die Dynamik biblischer Aufforderungen ist eigentlich andersrum. Jeremia hat dazu das treffende Bild:
Gesegnet ist der Mensch, dessen Hoffnung auf Gott gründet. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hinstreckt. […] Er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte (Jeremia 17,7–8).
Die Aufgabe des Baumes ist nicht, sich zu sorgen oder angestrengt Früchte zu bringen, sondern sich in den Bach zu versenken. Die Kraft und Energie liegen im Wasser und werden zur rechten Zeit die Früchte hervorbringen.
So spricht uns die Jahreslosung zu: Versenke dich in Gott, in seiner Barmherzigkeit. Mach dir immer wieder klar, was er getan hat und was er tut – jeden Tag neu. Das ist die Quelle für alle Barmherzigkeit, die wir geben können.

Doch erneut bin ich skeptisch: ist das nicht genau Dasselbe nur diesmal im frommen Mantel, ein wenig subtiler, aber nicht weniger ichbezogen: „Erinnere dich mehr, glaube mehr… dann wirst du Früchte tragen!“
Ich glaube, selbst dazu sind wir oft nicht im Stande. Manch einem mag es wie mir gehen und sich fragen: „Ja was tut denn Gott? Wo ist er? In was soll ich mich da versenken? Irgendwie regt sich nicht so viel, wenn ich an ihn und seinen Sohn am Kreuz denke…“

Hier setzt das Bild für die Jahreslosung einen zutreffenden wie tröstenden Gedanken visuell um: Jesu Aufforderung ist mit Rot hinterlegt und umgeben von einer flammenartigen Atmosphäre. Sowohl die Farbe Rot als auch die Flammen symbolisieren den Geist Gottes.
Und er ist es, den wir brauchen. Er selbst will in uns Freude und Verstehen an Gott wecken (Joh16,13f). König David betete einmal so: „Gib mir wieder die Freude an deinem Heil, und stärke mich mit einem willigen Geist!“ (Ps51,14) Das trifft den Nagel auf den Kopf. Gott selbst muss mir durch seinen Geist die Sehnsucht nach ihm und seinem Wirken schenken. Erst dann weiß ich wieder, wie barmherzig mein Vater im Himmel ist. Und dann kann ich das weitergeben.

Ich wünsche uns, dass wir in diese Bitte einstimmen und uns immer wieder von Gottes Geist füllen lassen. Dann wird es uns hoffentlich überraschen, wie barmherzig wir doch sein können, – nein wollen!

Christbaumsammlung in Denkendorf

Am Samstag, den 09.01.21 trafen sich zur Christbaumsammlung     26 Helfer mit 6 Schlepperzügen und einem Radlader um die bereitgelegten ausgedienten Christbäume einzusammeln.Nach langer Vorbereitung und Abstimmungen mit der kommunalen Ordnungsbehörde und dem Abfallwirtschaftsamt des Landkreises Esslingen konnten wir die Christbaumsammlung durchführen. Es gab viele Themen die durch die Pandemie eine intensivere Vorbereitung notwendig machten. Bis einen Tag vor der Sammlung war es nicht klar, ob die Sammlung überhaupt durchgeführt werden kann. Hier möchte ich der Denkendorfer Ordnungsbehörde Fr. Hornung-Häntschel und unserem Bürgermeister Barth für deren Unterstützung danken.
Die Helfer trafen sich unter Berücksichtigung des Hygienekonzeptes mit genügend Abstand und Masken. Nach einer kurzen Andacht über die Jahreslosung „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! (Lukas 6,36)„ schwärmten dieses Jahr 6 Züge aus, um die ausgedienten Christbäume einzusammeln. Der Ausfall eines Fahrers und eines Helfers wegen Quarantäneanordnung konnte durch den Einsatz eines weiteren Fahrzeuges der Familie Grammlich aufgefangen werden.

Vielen Dank an alle Helfer für die Mithilfe bei der Christbaumsammlung. Danken möchte ich auch den Fahrern, „Biolandhof Henzler“, „Gemüsebau Hemminger“ und „Familie Grammlich“ für die Bereitstellung der Fahrzeuge.

Besonderen Dank gebührt unserem Gott, der seine Hand über uns gehalten hat und die Wege geleitet hat.

Vielen Dank für die Spenden. Die Spenden gehen an die Deutsche Indianer Pionier Mission.

Christbaumaktion Denkendorf – Samstag den 09.01.2021 ab 13.00 Uhr

Wir fahren durch Denkendorfs Straßen und entsorgen für Sie, gegen eine Spende, ihren ausgedienten Christbaum.

Dieser muss am Straßenrand eindeutig als solcher erkennbar sein und sollte nicht hinter einer Hecke liegen.

Die Bäume müssen vollständig von Lametta und ähnlichen, nicht kompostierfähigen Materialien, befreit sein (auch keine Töpfe).

Ihre Spende kommt der Deutschen Indianer Pionier Mission zu Gute.

Wir bitten um Überweisung ihrer Spende auf unser Konto, CVJM Denkendorf, Kennwort „Christbaumaktion“ Volksbank Plochingen IBAN: DE35 6119 1310 0000 5400 05

Bitte beachten Sie, dass wir dieses Jahr nicht an die Haustüren kommen um die Spenden einzusammeln und beachten sie die AHA Regelung, besonders dann wenn unsere Sammler bei Ihnen in der Nähe sind.

Bei Fragen sind wir telefonisch unter 0711/41474776 erreichbar.

Danke Ihr CVJM Sammelteam

Weihnachtsüberraschung

Traditionell findet in der letzten Mädchenjungscharstunde vor den Weihnachtsferien eine Weihnachtsfeier statt. Eigentlich.
Wie so vieles war das dieses Jahr nicht möglich. Trotzdem war es uns Mitarbeiterinnen wichtig „unseren Mädels“ eine kleine Freude zu machen. Deshalb haben wir uns die letztenTage, bei eher semi-weihnachtlichem Wetter, auf den Weg gemacht und kleine Weihnachtsgeschenke verteilt. Die Freude war bestimmt groß als die Jungscharlerinnen die Überraschungen entdeckten. Wir wünschen allen schöne und gesegnete Weihnachten!

24. Dezember


Weihnachten – Große Freude im Stall

Das Elend ist groß, die Freude ist größer. Das Kind ist geboren. Maria und Josef sind selig, als sie ihr erstes Kind in den Armen halten. Zu allererst sind sie Eltern und wie alle Eltern sind sie glücklich, dass sie ein gesundes Kind haben. Vergessen sind die peinlichen Blicke, als herauskam, dass das Kind nicht von Josef ihrem Verlobten ist. Vergessen sind die Mühen der beschwerlichen Anreise, das Chaos bei der Suche nach einer Unterkunft. Vergessen auch das ärmliche Umfeld des Stalles. Die Freude über die Geburt ihres besonderen Kindes wiegt das alles auf.

Die Geburt dieses Kindes wird schon Jahrhunderte zuvor angekündigt. Der Prophet Jesaja lebte ca. 700 Jahre bevor Jesus geboren wurde im Süden des heutigen Israel. Er verheißt ein Kind: „Denn uns wurde ein Kind geboren, uns wurde ein Sohn geschenkt. Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft. Er heißt: wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedensfürst.“

Ob du das glaubst oder nicht. Jesaja spricht von genau diesem Kind, das Maria und Josef dort im Stall von Bethlehem in ihren Armen halten. Gott mutet den Beiden etwas zu, um seine Zusagen zu erfüllen.

Wozu das Ganze, fragst du? Weil Gott dich sieht! Weil Gott dich liebt! Weil Gott dich in seiner Nähe haben will.

Die Hirten, die auf den Feldern von Betlehem ihre Schafe hüten, hören diese freudige Botschaft als Erste: „Heute ist der versprochene Retter […] herabgekommen auf die Erde zu den Menschen, die er erwählt hat und liebt!“ (GNB Lukas 2,11-14) Die Hirten machen sich auf und gehen nach Betlehem, um sich mit eigenen Augen ein Bild zu machen. Sie wollen wissen, ob das stimmt was sie gehört haben. Und tatsächlich: „Es war alles genauso gewesen, wie der Engel es ihnen verkündet hatte.“ (GNB Lukas 2,20b)
Gott schickt seinen Sohn, um durch ihn alles gut, um durch ihn alles heil zu machen. Auch in deinem Leben. Gott schickt seinen Sohn, um deine Beziehung zu Gott in Ordnung zu bringen.

Du kannst nicht glauben, dass dir das persönlich gilt?
Dann lass dir sagen: Gott selbst hat versprochen, dass man ihn finden kann, wenn man sich auf die Suche nach ihm macht. Weihnachten ist die beste Gelegenheit damit anzufangen.

Ich wünsche dir von Herzen die Begegnung mit dem lebendigen Gott, der uns im Kind in der Krippe den Heilmacher geschickt hat.

Ich wünsche dir, dass Weihnachten in einem besonderen Jahr zu einem besonderen Weihnachten für dich wird. Ich wünsche dir echte Weihnachtsfreude darüber, dass dein Retter geboren wurde.

Gemeindeabend

Unter diesem Link ist heute (23.12.20)  ab 19:00 Uhr unser improvisierter Gemeindeabend auf Youtube zu sehen:

Wer um 19:00 Uhr dabei ist, kann mit den anderen Zuschauer live über die Kommentarfunktion chatten. (Um auf die entsprechende YouTube-Seite zu kommen, einfach auf den Link im ersten Satz des Beitrags klicken).

Wir wünschen euch und euren Familien frohe Weihnachten

Mit Jesus Christus ! Mutig voran!

23. Dezember


Wo ist das Jesuskind?
Ich stehe vor der Krippe und bin ganz gespannt wie das Jesuskind aussieht – und da liegt niemand in der Krippe! Nur eine Licht-Kugel! Jesus ist doch eigentlich die Hauptperson! Enttäuschung macht sich breit. Babys sind immer niedlich, aber auch Jesus blieb nicht Kind, sondern wurde erwachsen. In der Bibel lesen wir von Ihm, wie Er gelebt hat, was Er gelehrt hat und wie Er mit den Menschen umgegangen ist! Er selbst redet von sich in Bildern, als der gute Hirte, der seine Schafe hütet, als der Weg, die Wahrheit und das Leben, das nur er wirklich kennt, als das Licht, und als das Brot, das uns echte Nahrung gibt. Damit will er uns klar machen, um was es geht, nämlich um unser ewiges Leben, das wir nur durch ihn erhalten, weil Er für uns am Kreuz gestorben ist.

Er will, dass wir das verstehen und annehmen als ein Geschenk. Nach Weihnachten sollen wir die Futterkrippe nicht wegpacken, sondern Jesus in unseren Alltag reinlassen mit all den Sorgen und Nöten. Jesus will in meinem und Deinem Herzen wohnen und wirken, als Hirte, als Licht, das meine Finsternis erhellt und als Wegweiser, der mein Leben führt.

Ist Jesus schon bei dir in Deinem Herzen eingezogen?

22. Dezember


Was wäre, wenn wir Übermorgen nicht Weihnachten feiern dürften, so kurz vor dem Ziel kein Fest?

Alle Vorbereitungen und alle Vorfreuden wären umsonst gewesen! Das wäre sicher nicht die erste und auch nicht die letzte Enttäuschung in diesem Jahr.

Denken wir an Maria und Josef. Die mussten sich damals, einem Befehl der Regierung gehorchend, auf eine schwierige Reise begeben. Das war mit Sicherheit ganz und gar nicht so, wie sie es für sich geplant hatten.

Es waren unruhige Zeiten damals, eigentlich ein bisschen wie heute.

Als dann Jesus, der Sohn Gottes, auf die Welt gekommen ist, war das auch nicht so, wie es sich viele Menschen erhofft und ausgemalt hatten. Die Eltern, Maria und Josef haben sich sicher einen anderen Ort für die Geburt ihres Sohnes gewünscht. Ein Schuppen oder Stall ist nicht wirklich der passende Ort für eine Geburt. Und die Bevölkerung Israels hat in der Bedrängnis durch die römische Besatzung auf den Retter aus den politischen Schwierigkeiten gewartet. Zumindest hatten sie sich das so vorgestellt.

Auch wir werden Übermorgen das Weihnachtsfest anders feiern, als wir es uns vor Wochen noch vorgestellt haben.

Ständig ändert sich etwas, ständig müssen wir mit anderen Bedingungen klarkommen.

Gibt es denn überhaupt etwas, das über die ganze Zeit hinweg gleich geblieben ist? Eindeutig JA, und es hängt mit Weihnachten zusammen!

Jesus selbst ist über die ganze Zeit gleich geblieben: Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Hebräer 13,8

Und der Plan Gottes zur Rettung der Menschen. Er sorgt für uns. Wie das ist, haben vor uns schon viele Menschen erfahren dürfen:
Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. Johannes 12,46

Wer an Ihn glaubt, für den gilt: Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind. Lukas 10,20

Die Geburt von Jesus ist ein Meilenstein im Heilsplan Gottes für uns Menschen. Jesus, als Sohn Gottes auf dieser Welt, eigentlich unvorstellbar, aber wahr.

Das macht Weihnachten aus. Das dürfen wir Übermorgen feiern.

Willkommen beim CVJM Denkendorf