DIE HIRTEN
Wir schauen uns heute die Hirten an, die an der Krippe stehen. Sie sind die Ersten, die von der Geburt Jesu erfahren und haben eine besondere Bedeutung. Sie zeigen uns viel von Gottes Weihnachtsbotschaft:
1. DU bist in Gottes Augen wertvoll!
Die Hirten sind Menschen, die ganz normal im Leben stehen – ohne Besonderheiten oder Ansehen. Dass der Engel ausgerechnet ihnen als Ersten die Geburt Jesu verkündet, zeigt, wie Jesus von Anfang an alle Menschen gleichermaßen anblickt. Seine Liebe zu dir hat keine Voraussetzungen.
2. Jesus will dir begegnen – auch in der Dunkelheit
Die Hirten halten in der Nacht Wache bei ihren Schafen. In dieser Situation trifft sie die Geburt von Jesus wie ein Blitz – dort, wo sie die Nacht erleben: Nicht im Tempel, nicht im Tageslicht – sondern mitten in der Dunkelheit ihres Alltags. Oft sind es die Nächte unseres Lebens, die uns offen machen für Begegnungen mit Jesus. Gemeinschaft mit ihm im Gebet oder beim Lesen seines Wortes kann der richtige Raum dafür sein.
3. Jesus – der gute Hirte
Das Bild des Hirten hat in der Bibel eine lange Tradition. David war Hirte, bevor er König wurde. Auch Gott selbst wird vielfach als Hirte beschrieben – einer, der uns leitet und trägt. Die Anwesenheit der Hirten an der Krippe stellt diese Verbindung zu Jesus her: Mit Jesu tritt der „gute Hirte“ auch in dein Leben. Er spricht dir zu: „mit mir hast du alles, was du für ein erfülltes Leben brauchst“.
4. Die Hirten können nicht schweigen
Nachdem die Hirten das Kind gesehen haben, erzählen sie die Botschaft weiter. Damit werden sie zu den ersten Berichterstattern davon, dass Gott Mensch wurde – mitten in ihrem Alltag. Die Weihnachtsgeschichte verbreitet sich durch einfache Menschen, die vom Licht des Lebens angezündet wurden und ausstrahlen in ihre Umgebung. Lass dich anstecken vom Licht des Lebens – damit es um dich herum heller wird.
5. Jesu Botschaft geht uns alle an
Später erscheinen in der Weihnachtsgeschichte auch die Sterndeuter – gebildete Männer von weit her. Die Hirten stehen dazu in einem deutlichen Kontrast. Gemeinsam zeigen die beiden Gruppen, dass die Geburt Jesu uns alle vereint und dass es vor der Krippe keine Unterschiede gibt. Jesu Botschaft ist nicht exklusiv, sondern für uns alle. Und verbindet uns weltweit mit Gottes großer Familie.
