Alle Beiträge von admin

The Spirit of Gospel – Bekannte Songs und ihre Botschaft –

Gospelmusik, eine christliche Stilrichtung in der Musik, ist immer noch angesagt. Entsprechende Chöre haben regen Zulauf, Konzerte sind meist sehr gut besucht. Mitreissende und einfühlsame Texte und Melodien begeistern. Die Musik selbst passt in keine Schublade und hat scheinbar keine Grenzen, deshalb ist sie auch bei Alt und Jung gleichermassen beliebt. Allerdings kennen nur wenige die Geschichte, die dahinter steht. Welche Wurzeln hat diese Musik, die vor etwa 200 Jahren in Amerika entstand? Der Referent erzählt die spannende Entstehungsgeschichte bekannter Gospellieder anhand von Hörbeispielen.

Der Referent: 55 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder Viele Jahre Gemeindepfarrer in Sielmingen, seit 2021 Pfarrer an der Stadtkirche in Nagold, Codekan im Kirchenbezirk CALW/Nagold, Mitglied der Landessynode

Freitag, 03.Juni 2022, 20 Uhr, CVJM-Vereinshaus

Kinderbibeltage 2022 – Einladung zur Mitarbeit

wir möchten euch einladen bei den Kibita 2022 mitzuarbeiten, auch wenn es noch eine Weile dauert bis zu den Herbstferien.

Unter dem Thema „echt STARK- dieser Jesus“ wollen wir vom 03.-05.11.2022 wieder unter dem bekannten Kibita Konzept die Türen öffnen.
Am Sonntag 06.11.2022 findet ein großer Abschlussgottesdienst statt.

Auch in diesem Jahr werden wir spontaner und flexibler, bis zum Beginn der Kibita, planen und gegebenenfalls umplanen müssen. Wir dürfen aber im Vertrauen zu unserem Vater im Himmel gewiss sein, dass wir für die Kids etwas tolles auf die Beine stellen können.

Meldet euch doch bitte baldmöglichst, ob ihr dabei sein könnt und gebt die Einladung an eure Familienmitglieder weiter, falls sie diese nicht selbst bekommen haben – Danke!
Ihr dürft gerne noch weitere Leute zum Mitmachen einladen, denn ihr wisst ja, dass es ohne viele engagierte Menschen nicht möglich wäre.

Der Vorbereitungssamstag wird am 24.09.2022 ca. von 9.00- 15.00 Uhr stattfinden. Bitte haltet euch diesen Tag frei, da wir uns am Vorbereitungssamstag als Gemeinschaft kennenlernen und ihr viele wichtige Infos bekommt.

Eine schöne und gesegnete Sommerzeit wünschen euch
Elina, Theresa, Daniel, Sandra, Miri und Judith

Die Chance der Krise

Haben Sie sich schon einmal die befremdliche Frage gestellt, ob schmerzhafte Erlebnisse, Beziehungsbrüche oder weltweite und persönliche Katastrophen nicht das Ende, sondern der Anfang von etwas sein könnten? Was wäre, wenn Krisen kein Ort von Mutlosigkeit, Angst und Depressionen in Ihrem Leben sein müssten, sondern Hoffnung, Zuversicht und Mut auslösen würden? Eine Utopie für Sie? Nicht so für viele Menschen unserer Kirchengeschichte, der ersten Urgemeinde der Bibel oder der kleinen Schar von Menschen, die von Beginn an ihre ganze Hoffnung in einen einzigen Mann gesetzt haben: Jesus Christus.
Mit Andy Kögl werden wir gemeinsam darüber nachdenken, warum unsere Sorgen nicht die vernünftigste Antwort in Krisenzeiten sind und wie man sogar gestärkt aus ihnen hervorgehen kann.

Der Referent: Andy Kögl. Andy arbeitet als Jugendreferent für den CVJM in Dettingen an der Erms. Neben dem Aufbau einer Jugendkirche und einer wilden Konfi-Arbeit arbeitet Andy auch mit mehreren FSJ-lern daran, in seinem Ort mehr Begegnungsräume zu schaffen, in denen Beziehungen zu anderen und Jesus möglich werden. Natürlich spielt auch Social-Media für ihn und in seiner Arbeit eine große Rolle. Seine Freizeit verbringt Andy mit seinem Hund Sam bei Outdoor-Übernachtungen und Foto- und Klettertouren auf der Schwäbischen Alb.

Freitag, 06.Mai 2022, 20 Uhr, CVJM-Vereinshaus

„Sehnsucht nach Sinn!“… weil das Leben kostbar ist

„Woher komme ich?“ „Wozu bin ich hier?“ „Wohin gehe ich?“
Für diese grundlegenden Fragen des Lebens ist im turbulenten Alltag oft wenig Zeit und es gehört auch eine ganze Portion Mut dazu, sie überhaupt zuzulassen. Trotzdem haben gerade die vergangenen, außergewöhnlichen Zeiten bei vielen Menschen eine neue Sehnsucht nach Sinn und Bedeutung des Lebens ausgelöst. Sinn entsteht nicht automatisch, sondern will immer wieder neu gesucht und hinterfragt werden..
Sehnsucht nach Sinn! Ja – weil das Leben kostbar ist.

Die Referentin: Christiane Rösel, Walddorfhäslach Jahrgang 1963, geboren in Cuxhaven, lange Jahre in Marburg gelebt, dort u.a. Referentin und Redakteurin beim Bibellesebund. Seit 2017 Landesreferentin für Erwachsene beim Gemeinschaftsverband -Die Apis-

Freitag, 01.April 2022, 20 Uhr, CVJM-Vereinshaus

24. Dezember

Die Geschichte vom König mit den leeren Händen

In einer Gemeinde sollte ein Krippenspiel sein. Wie jedes Jahr am Heiligen Abend. Diesmal hatten junge Leute das Krippenspiel selber geschrieben. Und sie hatten wirklich an alles gedacht. Bei der Generalprobe, bei der angeblich generell alles schief gehen muss, ging tatsächlich allerhand ziemlich schief. Aber was das Schlimmste war: Die drei Könige hatte man schlichtweg vergessen. Aus unerfindlichen Gründen hatte man diese so wichtigen Rollen überhaupt nicht besetzt. Da man sie aber für unentbehrlich hielt, schlug jemand vor, in der Gemeinde rumzufragen, wer spontan bereit wäre, König zu sein. Es müsse ja jetzt kein Text mehr auswendig gelernt werden, es würde genügen, wenn die drei ein Geschenk mitbrächten und das an der Krippe ablegten. Gesagt, getan.

Als am Heiligen Abend schließlich das Krippenspiel begann, und es begann gut, es lief wunderbar, niemand blieb hängen, und wenn doch mal einer ins Stottern kam, war es genau an der richtigen Stelle und hat zur Weihnachtsgeschichte wunderbar gepasst. Und dann die letzte Szene: Auftritt der drei Könige, ungeprobt sozusagen traten sie auf, ganz live, wie es eben ist im Leben.

Der erste König war ein Mann, Mitte vierzig vielleicht. Er hatte eine Krücke dabei, brauchte sie aber offenbar nicht. Alle schauten gespannt und spitzten die Ohren, als er die Krücke vor der Krippe ablegte und sagte: „Ich hatte in diesem Jahr einen Autounfall. Ich lag lange im Krankenhaus. Niemand konnte mir sagen, ob ich je wieder laufen kann. Jeder kleine Fortschritt war für mich ein Geschenk. Diese Zeit hat mein Leben verändert. Ich bin aufmerksamer und dankbarer geworden. Es gibt für mich nichts Kleines und Selbstverständliches mehr, aufstehen am Morgen, sitzen, gehen und stehen, dabei sein, alles ist wunderbar, alles ein Geschenk. Ich lege diese Krücke vor die Krippe als Zeichen für meinen Dank für den, der mich wieder auf die Beine gebracht hat!“

Es war sehr still geworden in der Kirche, als der zweite König nach vorne trat. Der zweite König war eine Königin, Mutter von zwei Kindern. Sie sagte: „Ich schenke dir etwas, was man nicht kaufen und nicht sehen und nicht einpacken kann und was mir heute doch das Wertvollste ist. Ich schenke dir mein Ja, mein Einverständnis zu meinem Leben, wie es geworden ist, so wie du es bis heute geführt hast, auch wenn ich zwischendurch oftmals nicht mehr glauben konnte, dass du wirklich einen Plan für mich hast. Ich schenke dir mein Ja zu meinem Leben und allem, was dazu gehört, meine Schwächen und Stärken, meine Ängste und meine Sehnsucht, die Menschen, die zu mir gehören, mein Ja zu meinem Zweifel auch und zu meinem Glauben. Ich schenke dir mein Ja zu dir, Heiland der Welt!“

Jetzt trat der dritte König vor. Ein junger Mann mit abenteuerlicher Frisur, top gekleidet, gut gestylt, so wie er sich auf jeder Party sehen lassen könnte, und alles hielt den Atem an, als er mit ziemlich lauter Stimme sagte: „Ich bin der König mit den leeren Händen! Ich habe nichts zu bieten. In mir ist nichts als Unruhe und Angst. Ich sehe nur so aus, als ob ich das Leben leben kann, hinter der Fassade ist nichts, kein Selbstvertrauen, kein Sinn, keine Hoffnung. Dafür aber viel Enttäuschung, viel Vergebliches, viele Verletzungen auch. Ich bin der König mit den leeren Händen. Ich zweifle an so ziemlich allem, auch an dir, Kind in der Krippe. Meine Hände sind leer. Aber mein Herz ist voll, voller Sehnsucht nach Vergebung, Versöhnung, Geborgenheit und Liebe. Ich bin hier und halte dir meine leeren Hände hin und bin gespannt, was du für mich bereit hast…“

Tief beeindruckt von diesem unerwarteten Königsauftritt zum guten Schluss stand jetzt eine merkwürdig bedrückende Sprachlosigkeit im Raum.

Bis Josef spontan zur Krippe ging, einen Strohhalm herausnahm, ihn dem jungen König in die leeren Hände gab und sagte: Das Kind in der Krippe ist der Strohhalm, an den du dich klammern kannst!

Weil alle spürten, dass so gesehen alle mehr oder weniger Könige mit leeren Händen waren trotz voller Taschen und Geschenke, konnte man die Betroffenheit mit Händen greifen. Und so kam es, dass am Ende alle Leute in der Kirche nach vorne zur Krippe gingen und sich einen Strohhalm nahmen.

gekürzt – Quelle: https://www.unser-luebeck.de/magazin/quersprung/5299-die-geschichte-vom-koenig-mit-den-leeren-haenden (24.12.2015)

23. Dezember

Der Heiland

Immer wieder wird er Mensch geboren Spricht zu frommen, spricht zu tauben Ohren. Kommt uns nah und geht uns neu verloren.

Immer wieder muss er einsam ragen Aller Brüder Not und Sehnsucht tragen. Immer wird er neu ans Kreuz geschlagen.

Immer wieder will sich Gott verkünden, will das Himmlische ins Tal der Sünden. Will ins Fleisch der Geist, der ewige, münden.

Immer wieder, auch in diesen Tagen ist der Heiland unterwegs zu segnen. Unsern Ängsten, Tränen, Fragen, Klagen Mit dem stillen Blicke zu begegnen. Den wir doch nicht zu erwidern wagen, weil nur Kinderaugen ihn ertragen.

(HERMANN HESSE)

22. Dezember

 

Danken ist nicht ganz leicht, weil man den Grund des Dankens nicht immer und manchmal gar nicht am Leben selber ablesen kann.

Danken ist eine Form des Glaubens. Im Dank liest man die Welt besser, als sie ist.

Man liest die Schönheit in sie hinein.

Im Dank liest man sich selber besser, als man ist. Man liest sich mit den Augen Gottes, der uns schon gemeint und geborgen hat im Schicksal jenes Christus.

Das Danken zu lernen ist wichtiger als jede Moral. Die Moralen müssen eine Herkunft haben, sonst halten sie sich nicht lange. Ihre beste Mutter ist der Dank.

Wer dankt, schlägt nicht. Wer dankt benutzt nicht. Wer dankt, zerstört nicht. (FULBERT STEFFENSKY)

Stehen wir still und dankbar vor der Krippe. Danken wir, dass Gott uns in einem Kind entgegen kommt.

21. Dezember

Was soll das bedeuten

Was soll das bedeuten? Es taget ja schon. Ich weiß wohl, es geht erst um Mitternacht rum. Schaut nur daher! Schaut nur daher! Wie glänzen die Sternlein je länger je mehr!

Treibt zusammen, treibt zusammen die Schäflein fürbass! Treibt zusammen, treibt zusammen, dort zeig ich euch was, dort in dem Stall, dort in dem Stall. Werdet Wunderding sehen, treibt zusammen einmal.

Ich hab nur ein wenig von weitem geguckt, da hat mir mein Herz schon vor Freude gehupft: Ein schönes Kind, ein schönes Kind, liegt dort in der Krippe bei Esel und Rind.

Als Kind hat beim Singen dieses dritten Verses an Heilig Abend auch mein Herz vor Freude gehüpft. Innerlich hat mich diese Freude angesichts dieses Wunders der Geburt Jesu tief ergriffen. Dass wir wegen diesem Jesuskind so viel Aufwand betreiben für dieses Fest des Heiligen Abends. Die Hochspannung vor der Bescherung, das mit Kerzen hell erleuchtete Weihnachtszimmer, das Singen und Musizieren, endlich Geschenke aufpacken. Und das alles wegen dem Jesuskind.

Das sind meine Kindheitserinnerungen an Weihnachten.

Wieder den Blick eines Kindes bekommen, so dass das Herz vor Freude hüpft, das wäre schön.