17. Dezember

Oh du fröhliche…

oh du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit

wie habe ich mich dieses Jahr auf die Weihnachtszeit gefreut, nachdem wir letztes Jahr auf so vieles verzichten mussten…aber ganz ehrlich ist es dieses Jahr eher wie „alle Jahre wieder“… da fragt man sich, was dieser Text in der heutigen Zeit noch zu suchen hat. Denn so frohgestimmt wie der Dichter, kann ich diese Vorweihnachtszeit nicht „fröhlich“ und unbeschwert genießen. Da trifft der weitere Text eher die allgemeine Stimmung:

Welt ging verloren

Das trifft es schon eher. Egal wo man sich befindet, in allen Medien und auch bei allen Gesprächen geht es nur um die Pandemie. Oder um die Klimaerwärmung. Oder um die vielen Konflikte weltweit. Oder… da muss man doch unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass die Welt tatsächlich verloren ist. Warum also überhaupt Weihnachten feiern?

Christ ist geboren

„Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh“- das ist also Gottes Antwort auf unsere aktuelle Notlage?! Ein Kind, das vor 2000 Jahren geboren wurde. Und wo ist Gott heute? Ein kleines Kind ist doch keine Lösung!

Freue, freue dich oh Christenheit

„Wenn du ein Kind siehst, begegnest du Gott auf frischer Tat“ sagte einst Martin Luther. Und wer so ein neugeborenes Kind sieht und es einmal auf den Arm nimmt, begreift das Wunder, das er da in Händen hält. Und er spürt, dass eben Trotz aller Umstände Gott mitten unter uns ist. Man muss nur sein Herz und die Augen öffnen. Dann kann man sich tatsächlich freuen und fröhlich singen!

Und wann hast du Gott auf frischer Tat ertappt?

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